Über uns

Mitglieder des Verwaltungsrates

Sonja Spohn - Verwaltungsrat Ev. Schulbund Südwestdeutschland

Sonja Spohn

Vorsitzende und ehemalige Schulleiterin am Evangelischen Mörike-Gymnasium mit Aufbaugymnasium und Realschule in Stuttgart. Vertreterin in der AGES und der AGFS, Mitglied im Kuratorium der Barbara-Schadeberg-Stiftung.

Steffen Jung - Verwaltungsrat Ev Schulbund Suedwest

Steffen Jung

Stellvertretender Vorsitzender und Schulleiter am Evangelischen Trifels-Gymnasium in Annweiler/Pfalz, Vertreter in der AGES.

 

Dieter Toder - Verwaltungsrat Ev Schulbund Südwestdeutschland

Dieter Toder

Ehemaliger Schulleiter Schloss Gaienhofen – Evangelische Schule am Bodensee.

Helmut Dinkel - Verwaltungsrat Ev. Schulbund Südwest

Helmut Dinkel

Schulleiter am Evangelischen Lichtenstern-Gymnasium in Sachsenheim.

Dieter Kurtze - Mitglied des Verwaltungsrats

Dieter Kurtze

Schulleiter am Evangelischen Paul-Distelbarth-Gymnasium in Obersulm, Vertreter in der AGFS.

Jochen Reinhard

Jochen Reinhard

Stellvertretender Schulleiter am Evangelischen Elisabeth-von-Thadden-Gymnasium in Heidelberg.

Gunnar Horn - Verwaltungsrat Ev. Schulbund Südwest

Gunnar Horn

Stellvertretender Schulleiter Schloss Gaienhofen – Ev. Schule am Bodensee, Leiter der Beruflichen Gymnasien; Schatzmeister unseres Schulbundes.

Volker Herion - Verwaltungsrat Evangelischer Schulbund Südwestdeutschland

Volker Herion

Beratendes Mitglied im Verwaltungsrat und ehemaliger Schulleiter des Elisabeth-von-Thadden-Gymnasiums in Heidelberg.

Geschäftsstelle

E-Mail: geschaeftsstelle@ev-schulbund-suedwest.de

Portrait Martina Kleinknecht - Geschäftsstelle

Martina Kleinknecht

Ansprechpartnerin in der Geschäftsstelle des Schulbundes

Über den EV. Schulbund SUEDWEST - Grundlagen und Ziele

Der Evangelische Schulbund in Südwestdeutschland e.V. wurde im Jahr 1930 in Bad Boll gegründet. Nach der erzwungenen Auflösung im Jahr 1934 während der nationalsozialistischen Diktatur wurde die Arbeit in der Nachkriegszeit im Jahr 1950 wieder aufgenommen.

Grundlage und Orientierung für die Arbeit und das Engagement unseres Verbandes ist das Evangelium von Jesus Christus. Wie im §4 der Satzung angeführt, gehören die im Folgenden angeführten Aspekte zu den Aufgaben:

  •  Förderung der Belange Evangelischer Schulen und Internate
  • Meinungs- und Erfahrungsaustausch sowie Koordinierung der Anliegen der Mitglieder durch regelmäßige Treffen und Tagungen
  • Erörterung von allgemeinen Rechts- und Wirtschaftsfragen
  • Beratung und Unterstützung der Mitglieder in Personal-, Wirtschafts- und Organisationsfragen
  • Planung, Organisation und Durchführung von Fortbildungen
  • Austausch und Zusammenarbeit mit anderen kirchlichen Einrichtungen

Ebenso gehört die Mitarbeit in anderen Verbänden wie der Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Schulbünde/AGES und der Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen/AGFS zum Aufgabenbereich unseres Verbandes.

Der Evangelische Schulbund in Südwestdeutschland e.V. kann auf eine lange Tradition und wechselvolle Geschichte zurückblicken und vertritt aktuell zweiundzwanzig evangelische Schulen und Einrichtungen in Baden-Württemberg und der Pfalz mit insgesamt ca. 12.000 Schülerinnen und Schülern.

Im Artikel 7, Absatz 4 unserer Verfassung wird ausdrücklich das Recht zur Errichtung von privaten Schulen gewährleistet.

Unsere evangelischen Schulen sind staatlich anerkannt. Das bedeutet, dass der Unterricht sich an staatlichen Bildungsplänen orientiert und die Aufnahmebedingungen und Abschlussprüfungen sich ebenfalls an den staatlich gegebenen Vorgaben ausrichten.

Wie auch die Bezeichnung „Schulen in freier Trägerschaft“ deutlich macht, können Frei- und Spielräume für andere Schwerpunkte und eine vielfältige Profilgestaltung wahrgenommen werden. Es können neue pädagogische Konzepte entwickelt werden, die nach einer Erprobungs- und Bewährungsphase und erfolgter Genehmigung auch an staatlichen Schulen praktiziert werden können. An unseren evangelischen Schulen, an denen auch alle Schularten vertreten sind, haben sich so im Laufe der Zeit eine Vielzahl von interessanten Profilen herausbilden können.

Kennzeichen unserer Schulen ist auch, dass verschiedene Trägerschaften und damit finanzielle Ausstattungen gegeben sind. Das ist auch der Hintergrund für unterschiedliche Schulgeld-Beträge. Eine staatliche finanzielle Unterstützung ist mit 80 Prozent der Kosten eines Schülers/einer Schülerin an einer staatlichen Schule – dem sogenannten Kopfbetrag – gegeben und gesetzlich verankert.

Persönlichkeitsbildung auf der Grundlage des Evangeliums ist Anspruch und Zielsetzung des Bildungs- und Erziehungsauftrags und der Werteorientierung unserer evangelischen Schulen. Jedem Einzelnen in seiner Einmaligkeit gerecht zu werden – dieser Leitgedanke findet sich in den Schulcharten aller unserer Mitgliedsschulen.

Religion ist nicht abwählbares Pflichtfach. Die Beschäftigung mit dem christlichen Glauben und dessen Bedeutung für die Sinnfrage in unserer heutigen Lebenswelt und die Auseinandersetzung mit der Aktualität und Aussagekraft der Bibel als dem „Buch des Lebens“ ist immer wieder aufs Neue spannend und herausfordernd. Andachten und Gottesdienste sind die besonderen Markenzeichen unserer Schulen. Selbstverständlich zählen zu unserer Schülerschaft auch Schüler/-innen, die keine konfessionelle Zugehörigkeit haben oder anderen Glaubensgemeinschaften angehören. Auch diesbezüglich gilt, dass Vielfalt eine Bereicherung darstellt.

Das Moerike - Gottesdienst
Gottesdienstbesuch - Das Evangelische Mörike, Stuttgart

Kinder und Jugendliche zu begleiten, ihren individuellen Weg zu finden und zu gehen – das ist Anspruch und Zielsetzung für uns.

Kinder und Jugendliche zu befähigen, Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung und unserer Welt wertschätzend und mit Respekt wahrzunehmen – das liegt uns am Herzen. Kinder und Jugendliche zu stärken, Verantwortung für ihr eigenes Leben ebenso zu übernehmen wie für andere, Nächstenliebe sowie Toleranz zu praktizieren und sich für eine pluralistische Gesellschaft zu engagieren – das ist für uns ein wichtiges Bildungs- und Erziehungsziel. Kinder und Jugendliche zu motivieren, sich den immer wieder veränderten Anforderungen und neu gegebenen Herausforderungen in unserer Gesellschaft zu stellen, Verantwortung mit Freude und Zuversicht wahrzunehmen – das ist uns ein Anliegen.

Bildung und Erziehung sind untrennbar miteinander verbunden und ohne Beziehung nicht erfolgreich möglich. Die persönliche Begegnung und ein offener Austausch haben einen hohen Stellenwert für uns.

Einige Einrichtungen verfügen nicht zuletzt deshalb über Internate, auch wenn diese Angebote im Laufe der Zeit – insbesondere aus wirtschaftlichen Gründen – immer mehr zurückgenommen wurden. Die Einbeziehung der Eltern und ihre Mitwirkung am Schulleben ist ein weiterer wichtiger Baustein.

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